Eine Tagesmutter erzählt...             

 

  Sarah Frischknecht, 29, Mutter von 2 Kindern, aus Niederlenz            

 

Im Sommer sind es 2 Jahre.

 

Zurzeit habe ich 8 Tageskinder verteilt auf vier Wochentage.

 

Das älteste wird bald 8, das jüngste ist 10 Monate alt.

 

Ja ich habe zwei eigene Kinder. Eine Tochter, sie ist in der Schule und wird bald 8 und einen Sohn, er ist 3 Jahre alt.

 

Grundsätzlich gefällt es ihnen sehr gut und sie freuen sich, wenn sie kommen. Sie profitieren gegenseitig sehr viel voneinander. Sie lernen zu teilen, Rücksicht aufeinander zu nehmen und dass jedes Kind seine ganz eigenen Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse hat.

Ich achte aber darauf, dass ich mindestens an einem Wochentag keine Kinder betreue und voll und ganz für meine Sprösslinge da sein kann. Ebenfalls wichtig finde ich, dass sie auch Tage haben, an denen sie ihre Zimmer und Spielsachen ganz für sich alleine haben und mit niemandem teilen müssen.

 

In der Regel teilen sie ihre Sachen, bis auf wenige Ausnahmen, sehr gerne und sie freuen sich, wenn sie mit den Tageskindern spielen können. Falls sie aber mal keine Lust haben und lieber für sich alleine in ihrem Zimmer sind, dürfen sie das natürlich. Dann können die Tageskinder im Wohnzimmer, Bastelraum oder in der Küche spielen. Auch wenn mal ein Tageskind gerne alleine wäre, schaffe ich ihm diesen Raum, denn ich finde es wichtig, dass die Kinder ihre ruhigen Phasen und Pausen bekommen, wenn sie diese brauchen, sonst herrscht irgendwann eine Reizüberflutung und es wird ihnen zu viel.

 

Momentan bin ich Vollzeitmami und Tagesmami. Ehrenamtlich bin ich bei unserem Verein 'Tagesfamilien Region Lenzburg' noch fürs Marketing zuständig.

 

Ich möchte die ersten Jahre zu Hause für meine Kinder da sein, kochen, Hausaufgaben machen und die Zeit mit ihnen geniessen. Da meine Kinder einen grossen Altersunterschied haben und mein Sohn deshalb viel mit mir alleine wäre, während die Tochter in der Schule und bei ihren Hobbies ist, habe ich mich entschieden Tageskinder zu betreuen. Es ist wunderschön, wenn das Haus lebt und Kinderlachen durch die Wände hallt. Der finanzielle Aspekt spielt nur eine kleine Rolle, aber es ist natürlich sehr schön, wenn ich ein Taschengeld verdienen kann, während ich mit Kindern spiele.

Warum 'Tagesfamilien Region Lenzburg'? Weil dann im Hintergrund für alles gesorgt wird. Versicherungen, Abrechnungen, Unterstützung bei Problemen, Weiterbildungen und vieles mehr. Tagesmütter, wie auch abgebende Eltern sind bei 'Tagesfamilien Region Lenzburg' definitiv an der richtigen Adresse.

 

März 2018